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Kraus Fandor

Karl Bub (KBN) | | Fleischmann (GFN) / Doll (DC)

Neben Bing und Karl Bub war Kraus-Fandor in der Vorkiegszeit der dritte grĂ¶ĂŸere Produzent von NĂŒrnberger Blecheisenbahnen. Nach der erzwungenen Emigration des FirmengrĂŒnders Joseph Kraus im Jahre 1933 wurde die Firma 1937 durch Keim & Co arisiert. Die Produktion von Eisenbahnen hörte schließlich 1938/39 vollstĂ€ndig auf.

Die Loks von Kraus-Fandor sind einfach am Firmenzeichen zu identifizieren, welches ein Dreieck mit den Initialen JKCo darstellt. Dies steht fĂŒr Joseph Kraus & Co. Bei spĂ€teren Loks fehlt das Dreickeckslogo. Noch etwas spĂ€ter erscheint der Name “KRAUS” wieder seitlich am FĂŒhrerhaus.

Bei Kraus-Fandor finden wir die folgenden Stilepochen, die eine gute Datierung der Loks zu lassen:

JahreMerkmale
bis 1928unterschiedliches Sortiment an handlackierten meist schwarzen Loks, gemarkt JKco
1928–32unterschiedliches Sortiment an handlackierten Loks meist mit gelben, orangen und roten Streifen, gemarkt JKCo
1932–35schwarz mit doppelten roten Streifen, mit Seriennummer 4xx / 5xx / 6xx
1935–37schwarz, gemarkt KRAUS
1937–39schwarz mit weiß lithographierten Linien, gemarkt KRAUS
1939+schwarz, gemarkt K (K fĂŒr Keim) oder gĂ€nzlich ungemarkt

Von 1926 bis 1936 betrieb Fandor auch eine ProduktionsstÀtte in den USA. Damit versuchte die Firma die Schutzzölle der Weltwirstchaftskrise zu umgehen. In Anlehnung an das deutsche Mutterhaus hiess diese eigenstÀndige Dependance Dorfan. Mehr dazu auf den Seiten des TCA Western.

Bewertungsschema von Kraus-Fandor Lokomotiven im wenig bespielten funktionsfÀhigen Zustand:

  • im VerhĂ€ltnis zu vergleichbaren Bing Lokomotiven: −40%

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