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Schrauben

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Wieso Schrauben als eigenes Thema? Weil frĂŒher kein einheitlicher Standard existiert hat! Fehlt eine Schraube so ist das zum Haare ausraufen! Denn…

…heutzutage gibt es entweder Schrauben mit metrischem oder mit Zoll-gewinde. FrĂŒher hat man die Schrauben jedoch nach eigenem GutdĂŒnken selber gefertigt, so dass z.B. die Schrauben, die ĂŒblicherweise von MĂ€rklin zum Festschrauben der LokgehĂ€use am Fahrkörper verwendet wurden, nach heutigem Maßstab ein $2\frac{4}{5}$ Gewinde hĂ€tten. Die Steigung des Gewindes ist grĂ¶ĂŸer als sowohl metrische als auch Zoll-Schrauben. Wenn man versucht eine moderne Schraube in ein altes MĂ€rklin-Gewinde zu schrauben, so wird man die Schraube kaum bis zur HĂ€lfte hineinbekommen. WĂŒrde man mit Gewalt weiterschrauben, so wĂŒrde man das Gewinde unweigerlich zerstören.

Abhilfe gibt es von Ritter. Dort bekommt man nachgefertigte alte Schrauben mit der passenden Gewindesteigung und StĂ€rke. Allerdings kann man auch Schrauben von anderen MĂ€rklinteilen verwenden, da fast alle Schrauben universell eingesetzt wurden. Findet man z.B. einen alten kaputten MĂ€rklin Trafo 13474 fĂŒr wenig Geld auf ebay, so ist dieser eigentlich zu schade zum Auseinandernehmen, aber kaputt ist kaputt und so ein Trafo enthĂ€lt insgesamt 6 passende Schrauben fĂŒr eine Lok. Auch die 110 Volt Trafos, die kaum einer haben will, liefern 6 Schrauben. Die Loks der kleineren MĂ€rklin-Modelle 12880/12890 und auch die grĂ¶ĂŸeren R66-Modelle 12900/12910/12920 benötigen allesamt vier Schrauben.

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