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Motorreinigung

Ă–len | | Umbau R12880

Wenn im kalten Zustand die Lok schwer anläuft, dann liegt das meistens daran, dass die Bürsten und der Kollektor mit Öl oder Kohlerückstanden zugesetzt ist. Dann sollte man den Motor gründlich reinigen.

Lampendraht

Dazu schraubt man zuerst das Gestänge an den Rädern ab und entfernt den Knopf am Schaltgestänge. Dann löst man die 4 Schrauben links und rechts vom Kessel. Die Schrauben bitte sicher in einem Glas verwahren, es sind seltene 2,8mm Schrauben nach fabrikeigener Märklinnorm. Das Gehäuse läßt sich nun aber noch nicht ganz abnehmen, da es noch mit dem Lampendraht verbunden ist. Daher muss dieser Draht am Stromabnehmer abgeschraubt werden, bevor man den Motor komplett aus dem Gehäuse ziehen kann.

Dann schraubt man als nächstes die Bürstenkappen auf, entnimmt die alten Bürsten und behandelt den Kollektor und die Bürstenkanäle mit Kontaktspray. Vorsicht: Nicht auf den Lack der Räder kommen. Dem Motorgehäuse macht es hingegen nichts aus. Die Spalten zwischen den drei Kollektorsegmenten sollten ebenfalls mit einem Schraubendreher freigekratzt werden.

vorher Gehäuse in SR24 Motor in SR24 nachher

Anschließend bekommt man den Rest des Drecks durch ein Bad in Reinigungsöl bzw. Dampföl ab (SR24). Petroleum geht prinzipiell auch, stinkt aber erbärmlich und es dauert lange bis das Petroleum vollständig verdunstet ist. Das geht mit Dampföl wesentlich schneller und geruchsärmer.

Nun noch neue Bürsten (Nr. 600380) einsetzen, neu ölen und die Lok läuft wieder so gut, dass man es kaum glauben mag ;-) Bei der Gelegenheit kann man die Maschine ohne großen Aufwand auf Gleichstrom umbauen.

Ă–len | | Umbau R12880

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