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70er-Schaltung

Gleichstrom | | Selenzellen

Die 70er-Schaltung von M√§rklin nahm das Prinzip des Gleichstrombetriebs vorneweg. Der Unterschied besteht darin, dass kein Br√ľckengleichrichter mit Halbleiterdioden vor die 66er Schaltung geschaltet wird, sondern dass zwei Selengleichrichter den E70 Motor versorgen.

Die 70er-Schaltung wurde ab 1937 in Loks mit der Anfangsbezeichnung E70 wie z.B. der E70/12920 verbaut. Nach dem 2ten Weltkrieg wurden nur noch Loks mit der 66er-Schaltung angeboten.

Bei der 70er-Schaltung weist der Motor zwei gegenl√§ufige Statorwicklungen auf. Liegt eine positive Spannung an, so schaltet eine Selenzelle die dazugeh√∂rige Statorwicklung des Motors frei und die Lok f√§hrt vorw√§rts. Liegt eine negative Spannung an, so schaltet die andere Selenzelle die andere Statorwicklung frei. Durch die gegenl√§ufige Wicklung der Feldspule wird das Magnetfeld umgepolt. D.h. der Motor dreht sich in die andere Richtung und die Lok f√§hrt r√ľckw√§rts. Genial einfach.

Gleichrichter

Der daf√ľr ben√∂tigte Gleichstrom wurde mit Hilfe des Schaltapparates 13374N erzeugt, der von einem Trafo 13475 (wie Trafo 13474 jedoch ohne Stufenschalter) gespeist wurde. Im Schaltapparat kamen Selengleichrichter in Br√ľckenschaltung zum Einsatz. Mit dem roten Schaltknopf lie√ü sich die Polung ver√§ndern, d.h. zwischen vorw√§rts und r√ľckwarts umschalten. An den Gleichrichter wurde der 7-stufige Fahrtregler 13472N angeschlossen.

Die Motoren der 66er Loks besitzen leider keine doppelte sondern nur eine einfache Statorwicklung. Deswegen kommt man beim Umbau auf Gleichstrom nicht mit zwei Dioden aus, sondern muss anstelle dessen 4 Dioden in Br√ľckenschaltung vor die 66er-Schaltung klemmen. Ansonsten ist das Prinzip dasselbe.

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