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Jep

Bowman | | Louis Roussy (LR - Le Rapide)

JeP (auch JDeP)

Die französiche Marke JeP wurde 1902 gegrĂĽndet und produzierte bis spät nach dem 2ten Weltkrieg in der 60ern noch Spur 0 Eisenbahnmodelle. Ansässig war das Unternehmen in Paris, daher auch der Name Jouets De Paris, der ĂĽbersetzt “Spielwaren aus Paris” bedeutet. Die Farbik befand sich in Montreuil.

Bis 1919 wurdes diverses Blechspielzeug hergestellt. Nach dem 1ten Weltkrieg mit der EinfĂĽhrung der Lithografie 1918 auch vermehrt mechanische und elektrische Eisenbahnen. Bis ca. 1938 wurde verschiedene Modelle der französichen Eisenbahnlinien wie P.O. (Paris Orleans), P.L.M. (Paris, Lyon, Mediterranee) EST (Ă–stliches Bahnnetz) und Nord (Nördliches Eisenbahnnetz zwischen Paris und Kanal) gebaut. Mit der Bildung der vereinigeten Eisenbahnen S.N.C.F in Frankreich änderten sich auch die Aufschriften der Modellbahnen, so dass man die Modellbahnen daran grob in Vorkrieg und Nachkrieg einteilen kann. Einen Metallbaukasten stellte man auch nach dem Vorbild von Hornby/Meccano her unter dem Namen “Forgeacier” her, dieser war aber kein wirtschaftlicher Erfolg.

Nach dem zweiten Weltkrieg war die sogenannte Carenee das meistgebaute Dampflokmodell. Die Carenee war die stromlienienförmige Schnellzuglok der S.N.C.F., welche es in braun, schwarz-lithografiert und auch in blau-lithografiert gab.

Ein weitere bekannter Zug ist der Fleche d’Or, der goldene Blitz oder Golden Arrow, welcher auf der Zugverbindung zwischen Paris und London unterwegs war. Die Lokomotive des Fleche d’Or, eine braune 2’C’1 mit Aufschrift “Nord” auf den Leitblechen, war das größte Modell von JeP (1928–40) und ist heutzutage das Sammelmodell von JeP schlechthin. Es gab auch eine Reihe von kleineren 1’B und 2’B Varianten. Diese waren schwarz und trugen ebenfalls die Aufschrift “Nord” auf den Leitblechen. Diese französischen Lokomotiven sind an den charakteristischen zwei länglichen DampfĂĽberhitzern beiderseits des Kessels zu erkennen.

Das Ende der Spur 0 Produktion kam 1963. Die Spur H0 wurde bis 1965 produziert. Die Fabrik wurde nach der Liquidierung 1968 zerstört.

Anhaltspunkte zur Datierung:

Firmenname:

  • JP bzw. JDeP bis 1928
  • JeP ab 1928

Jep Kupplung:

  • alte Klappkupplung ca. 1920–32
  • automatische groĂźe BĂĽgelkupplung: 1933–52
  • kleine symmetrische BĂĽgelkupplung 1953–63

JEP Motor:

  • Series S.52: 1928–31
  • Series S.57: 1932–47
  • Series S.59: 1948–52
  • Moteur AP5 (DC Motor mit Permanentmagnet): 1953–63

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